Kostenkennwerte für die Kostenplanung

Kostenkennwerte werden im Rahmen der Baukostenplanung verwendet, um Baukosten möglichst genau zu ermitteln. Dafür werden Kostenkennwerte mit aus der Gebäudegeometrie abgeleiteten Werten multipliziert, z. B. dem Bruttorauminhalt (BRI), Bruttogrundfläche (BGF) oder Nutzfläche (NF). Definiert sind diese Begriffe in der DIN 277-1 (2016-01). Alternativ können auch Nutzungseinheiten als funktionale Größen wie Anzahl Büroplätze oder Hotelzimmer herangezogen werden.

Kostenkennwerte können anhand vergleichbarer Projekte aus der eigenen Planungspraxis abgeleitet werden. Statistische Kennwerte sind jedoch häufig breiter gestreut und liefern daher in der Regel verlässlichere Ergebnisse.